Hoch hinaus, wenn’s unten zu heiss wird: Die Berghütten der Lötschberg-Region
Hoch hinaus, wenn’s unten zu heiss wird: Die Berghütten der Lötschberg-Region
Während im Rhonetal die Hitze flimmert, ist ein paar hundert Höhenmeter weiter oben angenehm kühle Bergluft angesagt. Die Lötschberg-Region bietet mit der Wiwannihütte und der Baltschiederklause zwei Ziele, die an heissen Sommertagen zur erfrischenden Auszeit werden – und für Wanderer, Kletterinnen und Bergsteiger weit mehr sind als nur ein schattiger Rückzugsort.
Beide Hütten liegen im UNESCO-Welterbe Jungfrau-Aletsch und sind von den Bahnhöfen der Lötschberg-Bergstrecke – etwa Ausserberg oder Eggerberg – zu Fuss erreichbar. Wer aufsteigt, wandert über die berühmten Suonen der Region: historische Wasserleitungen, die sich entlang schattiger Hänge durch Wald und Blumenwiesen ziehen und auf dem Weg nach oben für angenehme Kühle sorgen.
Wiwannihütte: Panorama über dem Rhonetal
Auf 2470 m ü.M. bietet die Wiwannihütte Platz für 44 Personen und ist idealer Ausgangspunkt für Wanderungen, Berg- und Klettertouren. Der Aufstieg von Ausserberg führt über Nirwärch, Telwald und Fuxtritt durch lichten Lärchenwald – schweisstreibend, aber mit grandiosem Blick auf Rhonetal und Walliser Alpen belohnt. Wer die Tour als Rundwanderung angehen will, steigt über Trosiboden und Leiggern ab und geniesst dabei einen fantastischen Blick ins Baltschiedertal und auf das Bietschhorn, bevor die Wege bei Telwald wieder zusammentreffen. Direkt bei der Hütte liegt eines der schönsten Klettergebiete des Wallis mit über 100 Routen; trittsichere Berggängerinnen und Berggänger können von hier aus zudem das Wiwannihorn (rund 3000 m ü.M.) besteigen. Wer es sportlich mag, erreicht die Wiwannihütte auch über den Klettersteig (Via Ferrata) aus dem Baltschiedertal: Er überwindet rund 1200 Höhenmeter und gilt unter geübten Klettersteiggeherinnen und -gehern als wohl schönster Hüttenaufstieg zur Wiwannihütte – anstrengend, aber für konditionell gut vorbereitete Berggänger ein echter Genuss.
«Wenn’s unten im Tal brütend heiss ist, sind wir hier oben im T-Shirt-Wetter unterwegs», sagt Egon Feller, Bergführer und Hüttenwart der Wiwannihütte. «Die Hitze bleibt im Rhonetal – bei uns weht meistens ein angenehmer Wind.»
Baltschiederklause: einer der schönsten Hüttenwege der Schweiz
Zuhinterst im Baltschiedertal, auf 2783 m ü.M., liegt die Baltschiederklause in wildromantischer, hochalpiner Umgebung. Der Zustieg dauert 6 bis 7 Stunden und gilt als einer der längsten – und schönsten – Hüttenwege der Schweiz: Er führt an plätschernden Suonen vorbei, durch Wälder und blumenreiche Alpweiden, bis hinauf zu Gletschervorfeld und schroffen Gipfeln, wo auch im Hochsommer ein frischer Wind weht. Wer nicht ganz schwindelfrei ist, kann einen 1,6 km langen Stollen nehmen. Die Hütte ist Ausgangspunkt für Hochtouren und Klettertouren; in der Nähe wartet ein neues Top-Cleanclimbing-Gebiet auf Entdeckerinnen und Entdecker.
Weitere Infos zur Lötschberg-Region finden Sie hier.
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Medienmitteilung
- Bilder: Die Bilder zur Medienmitteilung können Sie hier herunterladen.
- PDF: MM_LoetschbergRegion_Berghuetten
- Word: MM_LoetschbergRegion_Berghuetten
Für weitere Informationen (Medien):
Claudia Zbinden, Medienstelle Lötschberg-Region, c/o Gretz Communications AG,
Zähringerstrasse 16, 3012 Bern, Tel. 031 300 30 70
Beitragsbild: © Egon Feller
Über die Lötschberg-Region: Die Lötschberg-Region ist vor allem dank des Höhenwegs an der BLS-Lötschberg-Südrampe zwischen Brig und Hohtenn bekannt, aber nicht nur! So befindet sich ein grosser Teil davon im UNESCO-Welterbe Jungfrau-Aletsch und lädt zu Wanderungen in die imposanten Seitentäler mit tiefen Schluchten und spektakulären Suonen (Wasserleitungen), Berg- und Klettertouren und Besteigungen bekannter Berggipfel ein. Und sie liegt am Pilgerweg Disentis – St. Maurice, wo man bei einem Wander-Zwischenhalt die Burg- und Felsenkirche mit dem Grab des Lyrikers Rainer Maria Rilke in Raron besucht. Ein Geheimtipp schlechthin ist der Kulturweg, welcher durch das Weinanbaugebiet zwischen Ausserberg und Raron führt und viel Altes und Neues über Brauchtum, Kultur und Walliser Spezialitäten aus Küche und Keller vermittelt.
