Mardin-Biennale 2026: Entdecken Sie die zeitlose Stadt der Türkiye auf einer globalen Kunstroute
Die Türkiye ist seit langem ein Zentrum für bedeutende nationale und internationale Kunst- und Kulturveranstaltungen.
Istanbul, eine der meistbesuchten Städte der Welt, steht dabei an vorderster Front. Antalya, bekannt als die Tourismushauptstadt des Landes, sowie Izmir und die Hauptstadt Ankara sind ebenfalls wichtige kulturelle Zentren des Landes. In den letzten Jahren hat sich der Fokus jedoch allmählich verlagert. Veranstaltungen, die in verschiedenen Städten in allen sieben Regionen des Landes stattfinden, ziehen zunehmend Aufmerksamkeit auf sich und verleihen der türkischen Kulturszene neue Tiefe. Zu den jüngsten Höhepunkten zählt die Mardin-Biennale, die vom 15. Mai bis zum 21. Juni 2026 stattfinden soll.
Die Mardin-Biennale, Mitglied der International Biennial Association (IBA), wurde 2010 ins Leben gerufen, um das Juwel Südostanatoliens, Mardin, zu einem der Zentren der zeitgenössischen Kunst zu machen und der Region durch die Sprache der Kunst neue Perspektiven und Impulse zu eröffnen. Nachdem sie in den vergangenen Jahren einen Treffpunkt für Künstler und Kunstliebhaber geboten hat, bringt die 7. Ausgabe erneut mehr als 40 Künstler aus rund 20 Ländern zusammen.
Die Mardin-Biennale bietet eine einzigartige Gelegenheit, sich mit zum Nachdenken anregenden Werken aus verschiedenen Kunstsparten auseinanderzusetzen und dabei die reichhaltige kulturelle Atmosphäre der historischen Stadt Mardin zu erleben.
Von der Architektur des Himmels zur Architektur des Steins
Die 7. Mardin-Biennale, kuratiert von Çelenk Bafra, die als Kuratorin und Leiterin zahlreicher Ausstellungen und Kunstprogramme in der Türkiye sowie in Deutschland, Grossbritannien, Dänemark, den Niederlanden, Italien und Frankreich tätig war, präsentiert sich dem Publikum in diesem Jahr unter dem Motto «GÖKzemin» (SKYground). Die Veranstaltung lädt die Besucher zu einer Reise zwischen scheinbar gegensätzlichen Polen ein, wie Himmel und Erde, Individuum und Kollektiv, Vergangenheit und Zukunft, und zieht dabei eine Linie aus Gedanken und Emotionen zwischen ihnen. Neben Kunstwerken umfasst das Programm der Biennale von Künstlern geleitete Workshops, Lesungen, Vorträge und Musikdarbietungen.
Die Ausgabe 2026 geht diesmal auch über die Altstadt hinaus und erstreckt sich auf eine Vielzahl unterschiedlicher Orte in der gesamten Region. Mit dem Schwerpunkt auf dem vielschichtigen kulturellen Gefüge von Mardin umfasst das Veranstaltungsspektrum der Biennale die antike Stadt Dara, das Deyrulzafaran-Kloster und das Ateş-Beyler-Hammam sowie das Sakıp-Sabancı-Stadtmuseum in der Altstadt von Mardin und verschiedene öffentliche Räume.
Mardin: Wo Geschichte, Kultur und Genuss aufeinandertreffen
Mardin, ein historischer Knotenpunkt der Zivilisationen und Handelswege, ist eines der versteckten Juwelen Südostanatoliens. Die Stadt, die oft als Freilichtmuseum bezeichnet wird, spiegelt das vielschichtige Erbe Obermesopotamiens wider, wobei ihre Architektur über Jahrtausende hinweg von Dutzenden von Kulturen geprägt wurde. Zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten zählen die Grosse Moschee von Mardin, das Deyrulzafaran-Kloster, die Mor-Behnam-Kirche, die Zinciriye-Medresse und die Kasımiye-Medresse. In der Nähe bieten das Mor-Gabriel-Kloster in Mardins Stadtteil Midyat und die antike Stadt Dara – oft als das «Ephesos Mesopotamiens» bezeichnet – weitere Einblicke in das reiche kulturelle Erbe der Region.
Dieses kulturelle und historische Mosaik spiegelt sich nicht nur in der Architektur, sondern auch in der Küche wider. Vom traditionellen Mardin-Frühstück über schmackhafte Fleischgerichte, verfeinert mit lokalen Gewürzen, bis hin zu Spezialitäten mit geografischer Herkunftsbezeichnung – wie «Sembusek» (eine Art mit Fleisch gefülltes Gebäck) und Mardin «İçli Köfte» (ein mit Bulgur ummanteltes Gericht, gefüllt mit Rinderhackfleisch, das gekocht als «Ikbebet» und gebraten als «Irok» bekannt ist) – bietet die Stadt ein reichhaltiges kulinarisches Erlebnis. Syrischer Wein passt ebenfalls hervorragend zu diesen Gerichten.
o Anreise: Mardin ist mit Direktflügen von Istanbul, Ankara, Izmir und Antalya aus zu erreichen. Ein Flug von Istanbul nach Mardin dauert zwei Stunden. Vom Flughafen Mardin aus stehen Mietwagen, Busse und Taxis zur Verfügung, um ins Stadtzentrum zu gelangen.
o Unterkünfte: Mardin bietet eine Vielzahl an Unterkunftsmöglichkeiten, von Hotelketten bis hin zu Pensionen. Für einen authentischeren Aufenthalt empfehlen wir ein restauriertes historisches Haus in der Altstadt.
o Sehenswürdigkeiten: Neben den beliebten Sehenswürdigkeiten der Stadt sollten Sie sich auch die Abbaras von Mardin ansehen (gewölbte Durchgänge, die sich durch Strassen und Gassen schlängeln), die eine wichtige Rolle im Stadtbild spielen.
o Kulinarische Empfehlungen: Probieren Sie nach dem Essen den kräftigen lokalen «Dibek»-Kaffee, ein Symbol für die lokale Gastfreundschaft.
o Was man kaufen sollte: Neben den blauen Mandelbonbons aus Mardin – gefärbt mit natürlichen Farbstoffen aus Lahor-Bäumen – gehören Filigranarbeiten (Telkari), Gebetsketten (Tesbih), syrischer Wein und die traditionelle «Bıttım»-Seife aus Mardin zu den Souvenirs, die man unbedingt kaufen sollte.
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Über Türkiye: Türkiye verfügt über alles, was perfekte Traumferien ausmacht: Sonne, azurblaues Wasser, schöne Strände, kleine, verträumte Buchten und Lagunen, schneebedeckte Viertausender, schattige Bergwälder, bezaubernde Natur, quirlige Städte, fantastische Golfplätze und mit dem Tempel der Artemis in Ephesus und dem Grabmal von König Mausolos II. in Halikarnassos zwei antike Weltwunder. Das Land erstreckt sich über zwei Kontinente und birgt viele kulturelle, historische und landschaftliche Schätze. Von den berühmten Felsformationen im Kappadokien-Gebiet über die lykische Küste bis hin zur Metropole Istanbul, bietet Türkiye für jeden etwas. Das grosse Beherbergungsangebot umfasst Hotelbetriebe aller Kategorien, freundliche Menschen leben eine von Herzen kommende Gastfreundschaft, in welcher eine hervorragende Küche zelebriert wird. Türkiye bietet damit eine gelungene Mischung aus breit gefächerten Freizeit-, Sport- und Kulturangeboten.
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