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Gretz Communications AG

Zähringerstrasse 16
CH – 3012 Bern
Tel.: +41 (0) 31 300 30 70

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Gretz Communications AG

Kulturpark im Heidadorf

Im Kulturpark von Visperterminen vermitteln Einheimische die lokalen Bräuche und das überlieferte Handwerk: fünf Möglichkeiten für Neugierige, um tief in den Oberwalliser Alltag einzutauchen und auch mal selbst anzupacken.

Besuch bei den Schwarznasenschafen

Mit ihren spiralförmigen Hörnern, dem kräftigen Körperbau und der charakteristischen dunklen Kopfzeichnung sind die Schwarznasenschafe eine unverzichtbare Erscheinung im Oberwallis und vor allem auch im Heidadorf. Diese Rasse hat sich über Jahrhunderte ideal an die Berglandschaft angepasst. Der junge Züchter Oli Gottsponer, der bereits in zweiter Generation aktiv ist, setzt sich leidenschaftlich für diese beeindruckenden Wollspender ein und teilt sein Wissen gerne mit Interessierten. Vor allem freut er sich, den Gästen zu zeigen, dass die Tiere auch sanftmütig und zutraulich sind.

Chirlihändstees «lismu»

Früher waren sie fester Bestandteil der einheimischen Tracht, heute sind sie ein beliebtes modisches Accessoire: Die typischen «Chirlihändstees» – wahrscheinlich besser bekannt als Pulswärmer oder Amadiesli – erfreuen sich weiterhin grosser Nachfrage in Visperterminen. Tamara Heinzmann zeigt in ihrem rund dreistündigen Strickkurs, dass diese Handgelenkstücke nicht nur in klassischem Schwarz, sondern auch in lebhaften Farben hergestellt werden können. Bis zu vier Teilnehmerinnen haben die Möglichkeit, ihre eigenen Pulswärmer zu stricken und sie anschliessend mit nach Hause zu nehmen.

Troggu – ein altes Walliser Kartenspiel

Dieses alte Kartenspiel kann ebenfalls auf eine lange Geschichte zurückblicken. Beim «Troggu» wird mit Tarotkarten gespielt, idealerweise in Gruppen zu viert. Es mag ein bisschen erstaunen, dass man mit Tarotkarten spielt und somit plötzlich den «Magier», die «Hohepriesterin» oder die «Liebenden» in der Hand hält. Abgesehen davon ähnelt das Spiel jedoch mehr dem Jassen. Gastgeberin Renata erklärt den Gästen die Regeln und Varianten, und zwar in einem Restaurant, wo die TeilnehmerInnen während des Spiels ein gutes Glas Heida-Wein und einen Walliser Teller geniessen. So vergehen die zwei spannenden Stunden wie im Flug.

Filzen auf der Alp

Auf 1’378 Metern über Meer wird die traditionelle Kunst des Filzens mit viel Hingabe gepflegt. Geschickte Hände sind gefragt! Als erfahrene Fachfrau auf diesem Gebiet vermittelt Mathilde Burgener ihr Wissen mit Leidenschaft an kreative Gäste, die sich an einem Nachmittag Zeit für ein besonderes Erlebnis nehmen möchten. In ihrer Alphütte «Gäschteruheji» oder in ihrem Atelier begleitet sie die Teilnehmenden Schritt für Schritt bei der Herstellung kunstvoller Filzkugeln oder weicher Pelze. Besonders die Alphütte bietet während des drei- bis vierstündigen Workshops eine stimmungsvolle Atmosphäre und lädt dazu ein, im nahen Wald zur Ruhe zu kommen und tief durchzuatmen.

Das Leben der Bergbauern

Frühmorgens melken, später Heu einbringen in steilem Gelände – die Viehwirtschaft in den Alpen verlangt viel Einsatz und Können, begeistert jedoch ebenso durch ihre Ursprünglichkeit. Wie sich der bäuerliche Alltag im Heidadorf Visperterminen und im übrigen Oberwallis gestaltet, erleben Gäste bei einem ein- bis zweistündigen Besuch hautnah. Dabei lauschen sie – mit einem Glas frisch gemolkener Milch in der Hand – unterhaltsamen Anekdoten aus der Region. Und passend zum Thema Milch: Zum Abschluss dürfen die Teilnehmenden ein grosses Stück Heida-Käse mit nach Hause nehmen.

 

Weitere Infos zum Heidadorf Visperterminen finden Sie hier

Weitere Infos zum Kulturpark finden Sie hier.

 

Medienmitteilung

 

Für weitere Informationen (Medien):

Jürg Krattiger, Medienstelle Heidadorf Visperterminen
c/o Gretz Communications AG
Zähringerstrasse 16, 3012 Bern

Tel. 031 300 30 70

E-Mail: info@gretzcom.ch

Beitragsbild: © Heidadorf Visperterminen_Marco Schnyder